Gefahrenanalyse IFS Logistics V3 · Excel-Tool · Sofort-Download
Gefahrenanalyse IFS Logistics: HACCP je Prozessschritt, vom Risiko bis zum CCP
Excel-Arbeitsmappe mit Prozessschritten, Gefahrenanalyse, Risikobewertung W × S, CCP-Entscheidungsbaum, Nettorisiko, Gefahrenkatalog, Risikomatrix und Dashboard – nach IFS Logistics Version 3, Anforderungen 2.2.3.3 und 2.2.3.4.
Die Gefahrenanalyse ist die Grundlage des HACCP-Systems und KO-Anforderung im Audit: Jeder Schritt jedes Fließdiagramms muss auf alle Gefahrenarten betrachtet, jede Bewertung begründet und jeder CCP nachvollziehbar abgeleitet sein. Die Gefahrenanalyse IFS Logistics V3 führt Sie durch diesen Ablauf. Je Schritt und Gefahrenart beschreiben Sie die konkrete Gefahr, bewerten Wahrscheinlichkeit und Schwere und legen die Kontrollmaßnahme fest. RPZ und Risikoklasse werden berechnet; bei hohem Risiko liefert das Arbeitsblatt Entscheidungsbaum die Lenkungsstufe. Die Arbeitsmappe prüft das Nettorisiko, die Vollständigkeit je Schritt, die CCP-Kennzeichnung im Fließdiagramm und die Fälligkeit der jährlichen Überprüfung.
| 282 Musterzeilen Lager, Transport, Bulk/Tank und Verarbeitungsdienstleistungen mit Begründung und Quelle vorbefüllt. |
Entscheidungsbaum integriert F1–F5 je erheblicher Gefahr, Ergebnis CCP, oPRP oder PRP automatisch übernommen. |
| Vollständigkeit geprüft Alle fünf Gefahrenarten je Schritt, CCP-Kennzeichnung und Nettorisiko mit Ampel. |
Vollständig editierbar Excel-Datei (.xlsx); gelbe Eingabefelder, Schritte, Gefahren und Skalen anpassen. |
Inhalte der Arbeitsmappe
- Dashboard mit Kennzahlen, Analysestand je Fließdiagramm und zwei Diagrammen
- Anleitung mit Zweck, Abgrenzung, Normbezug, Vorgehen in sieben Schritten und Bewertungslogik
- Stammdaten mit Stichtag, Dokumentenlenkung und Änderungshistorie
- Prozessschritte von fünf Fließdiagrammen mit Anwendbarkeit, Kennzeichnung und Vollständigkeitsprüfung
- Gefahrenanalyse mit 282 Musterzeilen für Lager, Transport, Bulk und Verarbeitungsdienstleistungen
- Gefahrenart, Gefahren-ID, konkrete Gefahr, Ursache, Begründung und Quelle
- Wahrscheinlichkeit × Schwere, RPZ, Risikoklasse und Kontrollmaßnahme
- CCP-Entscheidungsbaum F1–F5, Lenkungsstufe PRP, oPRP oder CCP mit Nummer
- Nettorisiko nach Kontrollmaßnahme, Fälligkeit der Überprüfung und Prüfspalte
- Gefahrenkatalog, Risikomatrix, Überprüfungsprotokoll, Auswahllisten und Parameter
Normbezug IFS Logistics Version 3
| Abschnitt | Anforderung | In der Arbeitsmappe |
|---|---|---|
| 2.2.1.1* (KO Nr. 2) | Systematisches, dokumentiertes Risikomanagementsystem nach HACCP-Grundsätzen des Codex Alimentarius, standortbezogen umgesetzt | Gesamte Arbeitsmappe mit Begründung und Quelle, Nachweis, Verantwortung und Freigabe |
| 2.2.3.2 | Fließdiagramm mit allen Schritten, Kennzeichnung der CCPs und Verweis auf andere Kontrollmaßnahmen | Prozessschritte mit Anwendbarkeit, Kennzeichnung und Abgleich CCP ↔ Fließdiagramm |
| 2.2.3.3 | Gefahrenanalyse je Schritt für biologische, chemische (einschl. allergener und radiologischer) und physikalische Gefahren | Gefahrenart, konkrete Gefahr, Ursache, W × S, RPZ, Risikoklasse und Kontrollmaßnahme |
| 2.2.3.4 | Festlegung der CCPs und anderer Kontrollmaßnahmen mit Entscheidungsbaum oder logischer Begründung | Arbeitsblatt Entscheidungsbaum F1–F5 mit berechnetem Ergebnis |
| 2.2.3.7 | Andere Kontrollmaßnahmen nach messbaren oder feststellbaren Kriterien überwacht | Lenkungsstufe oPRP mit KM-Nummer für das Register Kontrollmaßnahmen |
| 2.2.3.10* | Verifizierung mindestens einmal innerhalb von 12 Monaten bzw. bei wesentlichen Änderungen | Datum der Bewertung, nächste Überprüfung, Fälligkeit und Überprüfungsprotokoll |
Für wen ist das Tool geeignet?
Für HACCP-Teams, IFS-Beauftragte und Qualitätsmanagement in Logistikunternehmen, die
- ihre Gefahrenanalyse für Lager, Transport oder Verarbeitungsdienstleistungen aufbauen oder überarbeiten,
- CCPs und andere Kontrollmaßnahmen nachvollziehbar begründen wollen,
- die jährliche Überprüfung der HACCP-Studie strukturiert dokumentieren möchten.
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Häufige Fragen
Wie wird das Risiko bewertet?
Wahrscheinlichkeit und Schwere werden je von 1 bis 4 eingestuft, ohne die spezifische Kontrollmaßnahme. Das Produkt ergibt die RPZ: 1–3 gering, 4–7 mittel, ab 8 hoch. Gefahren mit sehr hoher Schwere gelten ab Wahrscheinlichkeit 2 immer als hoch.
Wann ist der CCP-Entscheidungsbaum nötig?
Bei hohem Risiko zwingend, bei mittlerem optional. Aus den Antworten auf die Fragen F1 bis F5 berechnet die Arbeitsmappe die Lenkungsstufe CCP, oPRP oder PRP bzw. den Bedarf einer Prozessänderung.
Was zeigt das Nettorisiko?
Das Risiko nach Festlegung der Kontrollmaßnahme. Es muss akzeptabel sein, in der Regel gering, oder durch einen CCP beherrscht werden; andernfalls meldet die Arbeitsmappe „nicht akzeptabel“ und eine Prozessänderung ist nötig.
Kann ich die Arbeitsmappe anpassen?
Ja. Fließdiagramme, Prozessschritte, Produktgruppen, Gefahrenkatalog, Grenzen der Risikoklassen, Sonderregel und Überprüfungsintervall pflegen Sie in den gelben Feldern und im Blatt „Listen“. Die Musterbewertungen ersetzen Sie durch Ihre eigenen Daten.
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