Verwundbarkeitsanalyse IFS Logistics V3 · VACCP · Excel-Tool · Sofort-Download
Verwundbarkeitsanalyse IFS Logistics: Produktbetrug je Warengruppe bewerten und nachvollziehbar steuern
Excel-Arbeitsmappe mit Pflichtangaben, Produktgruppen, Betrugsszenarien, Bewertungskriterien K1–K6, Erst- und Restbewertung, Informationsquellen und Dashboard – nach IFS Logistics Version 3, Anforderungen 4.5.2* und 4.5.5.
Austausch, Imitation, Verfälschung oder Falschetikettierung – auch als Logistikdienstleister bewerten Sie, wo in Lager, Umschlag, Transport, Retouren oder Vernichtung Produktbetrug möglich wäre und ob er bemerkt würde. Die Verwundbarkeitsanalyse IFS Logistics V3 fasst alle Waren zu Produktgruppen mit vergleichbarem Risiko zusammen und ordnet Tätigkeiten und Dienstleister zu. Je Szenario bewerten Sie sechs Wahrscheinlichkeitskriterien – Vorfälle, wirtschaftliche Faktoren, Gelegenheit, Lieferkette, bestehende Maßnahmen und Vertrauen in Partner – sowie die Auswirkung; Wahrscheinlichkeit, Verwundbarkeit und Einstufung berechnet die Arbeitsmappe. Nach Umsetzung der Maßnahmen zeigt die Restbewertung die Wirkung. Hoch eingestufte Szenarien verlangen Kundeninformation und Freigabe durch die Geschäftsführung, Überprüfungen werden je Einstufung überwacht. Meldungen aus RASFF, Behörden, Kunden und internen Daten werden auf Relevanz geprüft und mit Frist neu bewertet. Das Blatt „Pflichtangaben“ bündelt Daten, Team, Diskussionspunkte, Kriterien und Produktgruppen mit identifizierten Risiken.
| Szenarien bewerten K1–K6 und Auswirkung, Verwundbarkeit V = W × A, Erst- und Restbewertung. |
Pflichtangaben Daten, Team, Diskussionspunkte, Kriterien und Produktgruppen mit Risiken. |
| Informationsquellen Meldungen auf Relevanz prüfen und innerhalb von 5 Arbeitstagen neu bewerten. |
Vollständig editierbar Excel-Datei (.xlsx); gelbe Eingabefelder, Kriterien, Schwellen und Fristen anpassen. |
Inhalte der Arbeitsmappe
- Dashboard mit Szenarien, Einstufungen vor und nach Maßnahmen, Produktgruppen, Überprüfung, Meldungen und zwei Diagrammen
- Anleitung mit Zweck, Abgrenzung, Normbezug, Vorgehen in sieben Schritten, Bewertungslogik und mitgeltenden Dokumenten
- Stammdaten mit Stichtag, Dokumentenlenkung und Änderungshistorie
- Pflichtangaben mit Datum, Version, Freigabe, Team mit Vertretung und Qualifikation sowie Diskussionspunkten
- Verbindliche Bewertungskriterien K1–K6 und Auswirkung mit dreistufiger Skala und Konsequenzen je Einstufung
- Produktgruppen mit Beispielen, Scope, Wertklasse, Statusware, Tätigkeiten, Dienstleistern und ausgelagerter Verarbeitung
- Szenarien mit Tätigkeit, Betrugsart, Akteur, Beschreibung, Kriterien, Begründung und berechneter Einstufung
- Maßnahmennummern, Restbewertung, Kundeninformation, Freigabe und Fälligkeit der Überprüfung
- Informationsquellen mit Meldung, Relevanz, Frist und Datum der Neubewertung
- Überprüfungsprotokoll, Auswahllisten und Parameter
Normbezug IFS Logistics Version 3
| Abschnitt | Anforderung | In der Arbeitsmappe |
|---|---|---|
| 4.5.1 | Verantwortlichkeiten und Personen mit spezifischen Kenntnissen | Team mit Funktion, Vertretung, Aufgaben und Qualifikationsnachweis |
| 4.5.2* | Verwundbarkeitsanalyse mit Bewertungskriterien für alle Waren, Tätigkeiten und ausgelagerte Verarbeitung | Produktgruppen, Szenarien, Kriterien K1–K6 und Pflichtangaben |
| 4.5.3 | Plan zur Bekämpfung von Produktbetrug mit Bezug auf die Analyse | Maßnahmennummern je Szenario mit Verweis auf den Maßnahmenplan |
| 4.5.5 | Überprüfung innerhalb von 12 Monaten oder bei signifikanten Änderungen | Fälligkeit je Szenario, Überprüfungsprotokoll und Neubewertung nach Meldungen |
| 1.3.1* | Ergebnisse in der Managementbewertung | Dashboard als Berichtsgrundlage |
Für wen ist das Tool geeignet?
Für IFS-Beauftragte, Food-Fraud- und Food-Defense-Teams und Geschäftsführungen in Logistikunternehmen, die
- Produktbetrug für Lebensmittel und Non-Food nach festen Kriterien bewerten wollen,
- Kundeninformation, Freigaben und Überprüfungsfristen nachvollziehbar steuern möchten,
- aktuelle Betrugsmeldungen systematisch auswerten und in die Bewertung übernehmen wollen.
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Häufige Fragen
Wie wird die Verwundbarkeit berechnet?
Die sechs Kriterien K1–K6 werden mit 1 bis 3 bewertet; ihr gerundeter Mittelwert ergibt die Wahrscheinlichkeit W. Multipliziert mit der Auswirkung A ergibt sich V. Werte von 1–2 gelten als gering, 3–4 als mittel und 6–9 als hoch.
Was passiert bei hoher Einstufung?
Die Arbeitsmappe verlangt eine Maßnahmennummer, die Information des Kunden und die Freigabe durch die Geschäftsführung. Die Überprüfung ist halbjährlich fällig, bei gering und mittel nach 12 Monaten.
Wie fließen neue Betrugsmeldungen ein?
Sie erfassen Meldungen aus RASFF, Behörden, Kunden oder internen Daten, bewerten die Relevanz und ordnen die Produktgruppe zu. Für relevante Meldungen überwacht die Arbeitsmappe die Frist zur Neubewertung von 5 Arbeitstagen.
Kann ich die Arbeitsmappe anpassen?
Ja. Scopes, Tätigkeiten, Betrugsarten, Akteure, Informationsquellen, Schwellen, Überprüfungsintervalle und Fristen pflegen Sie in den gelben Feldern und im Blatt „Listen“.
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