Allergenschulung Logistik · IFS Logistics Version 3 · Sofort-Download
Allergenschulung Logistik: Allergene erkennen, Ware trennen, bei Bruch und Leckage richtig handeln
38 Folien mit Sprechernotizen, praktischer Übung mit dem Leckage-Set und Kurztest mit 12 Fragen – für das Allergenmanagement in Lager und Transport nach IFS Logistics Version 3, Abschnitte 2.2.3.3, 4.3.1 und 4.3.3.
Ein Logistiker kennt die Rezeptur nicht, wohl aber den Allergenstatus. Die Verpackung ist die wichtigste Barriere, und jede durchstochene Packung Milchpulver, jeder ausgelaufene Kanister Sojasauce und jeder Rest der Vorladung im Laderaum kann „frei von“-Ware kontaminieren. Diese Allergenschulung Logistik vermittelt, wie Mitarbeitende das verhindern: die 14 Hauptallergene nach VO (EU) Nr. 1169/2011 Anhang II mit ihren Hochrisikoformen, die Statuswerte im WMS, die Allergen-Risikobewertung, Ebenen-, Zonen- und Abstandsregel im Lager, Laderegeln für eigene und beauftragte Fahrzeuge, die Trennung offener Produkte und die Etikettenkontrolle. Kernstück ist der Ablauf bei Leckage und Bruch in zehn Schritten bis zur Bewertung der Nachbarware und zur Information des Kunden.
| 38 Folien im modernen Design Sieben Kapitel vom Warum bis zum Ihr Beitrag, mit Trennungsmatrix für Lager und Transport. |
Leckage und Bruch in 10 Schritten Sofortmaßnahmen, Reinigung, Schnelltest, Entscheidungstabelle für Nachbarware und Kundeninformation. |
| Kurztest mit 12 Fragen und Lösungen Bestehen ab 80 % – bildgestützt auch bei Sprachbarrieren einsetzbar. |
Vollständig editierbar PowerPoint-Datei (.pptx); Platzhalter in eckigen Klammern für Ihre Angaben. |
Inhalte der Schulung
- Warum Allergene gefährlich sind und wo das Risiko in Wareneingang, Lager, Kommissionierung, Verladung und Transport entsteht
- Was IFS Logistics verlangt: Allergene als chemische Gefahr, Allergenmanagementplan, „frei von“-Anforderungen
- Die 14 Hauptallergene mit WMS-Kürzeln und typischen Hochrisikoformen in der Logistik
- Hochrisiko-Allergenware erkennen: Pulver, Flüssigkeiten, lose Ware, empfindliche Verpackungen
- Allergenabfrage beim Kunden, Allergenregister, Statuswerte A, S, F, N und U im WMS
- Allergen-Risikobewertung und Anlässe für eine Neubewertung
- Grundregeln, Stellplatzregeln, Auffangwannen, Kennzeichnung, Kontrollen und Trennungsmatrix im Lager
- Laderegeln, beauftragte Frachtführer, Bulk, offene Produkte und Etikettierung
- Leckage und Bruch: zehn Sofortmaßnahmen, Nachbarware bewerten, Schnelltests und Reinigungsprüfung
- Schulung und Kommunikation, Kennzahlen, Merksätze und Kurztest
Normbezug IFS Logistics Version 3
| Abschnitt | Anforderung | In der Schulung |
|---|---|---|
| 2.2.1.1 und 2.2.3.3 | Allergene als chemische Gefahr je Prozessschritt im Risikomanagement (KO Nr. 2) | Risikoschritte, Allergen-Risikobewertung, Neubewertung |
| 4.3.1 | Vermeidung von Kontamination, Allergenmanagementplan | Allergenstatus, Stellplatzregeln, Trennungsmatrix |
| 4.3.3 | Kreuzkontamination offener Produkte bei „frei von“-Anforderungen verhindern | Offene Produkte, räumliche und zeitliche Trennung |
| 4.12.1 und 4.3.7 | Laderaumkontrolle vor Beladung, Etikettierung | Laderegeln, Frachtführer, Etikettenkontrolle |
| 4.8.7 und 2.2.3.7 | Reinigungsverifizierung, andere Kontrollmaßnahmen | Schnelltests, Kontrollen der Trennung |
| VO (EU) Nr. 1169/2011 | Anhang II: 14 kennzeichnungspflichtige Hauptallergene | Hauptallergene 1 bis 14 mit WMS-Kürzeln |
Für wen ist die Schulung geeignet?
Für IFS-Beauftragte, Lager- und Distributionsleitungen, Disposition und HACCP-Teams in Logistikunternehmen mit Food-Scope, die
- Mitarbeitende in Wareneingang, Lager, Kommissionierung und Verladung sowie Fahrer schulen,
- Reinigungspersonal und Personal logistischer Verarbeitungsdienstleistungen einweisen,
- Kunden mit „frei von“-Anforderungen betreuen und den Allergenmanagementplan im Betrieb verankern wollen.
Weitere Schulungen zu IFS Logistics finden Sie in unseren Schulungen & Präsentationen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Allergenschulung?
Etwa 45 bis 60 Minuten einschließlich Kurztest und praktischer Vorführung des Leckage-Sets an einem simulierten Sackbruch.
Unser Lager hat nur verpackte Ware – brauchen wir die Schulung trotzdem?
Ja. Gerade bei verpackter Ware entsteht das Risiko durch Bruch, Durchstich mit Gabelzinken, Leckagen und Rückstände im Laderaum. Die Folien zu Bulk, offenen Produkten und Etikettierung blenden Sie aus, wenn Sie diese Leistungen nicht anbieten.
Kann ich Statuswerte, Fristen und Regeln an meinen Standort anpassen?
Ja. Platzhalter in eckigen Klammern markieren Fristen für Datennachforderung und Kundeninformation, Stichprobenumfänge, Abstandsregel und Kontrollintervalle. Die Trennungsmatrix ist ein Muster, das Sie durch die Fassung Ihres HACCP-Teams ersetzen.
Gilt die Schulung auch für Non-Food-Lager?
Nein. Die Präsentation ist für Food-Produkt-Scopes ausgelegt. Für Non-Food-Ware wie Kosmetik oder Gefahrstoffe gelten andere Gefahren und Trennungsregeln.
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