Umgang mit fehlerhaften Produkten · ISO 9001:2026 · Sofort-Download
Umgang mit fehlerhaften Produkten: was fehlerhaft ist, verlässt nicht das Haus
16 Folien mit Sprechernotizen, Prüfstatus-Kennzeichen, Fehlerklassen, Freigaberegeln, Fallbeispiel und Kurztest – damit lenken Ihre Teams nichtkonforme Ergebnisse nach DIN EN ISO 9001:2026, Abschnitt 8.7.
Ein fehlerhaftes Teil, das unbemerkt weitergeht, kostet beim Kunden ein Vielfaches. Freigegeben wird deshalb nicht, was fertig ist, sondern was nachweislich die Anforderungen erfüllt. ISO 9001:2026 verlangt in Abschnitt 8.7, nichtkonforme Ergebnisse zu kennzeichnen und zu lenken, damit sie nicht unbeabsichtigt verwendet oder ausgeliefert werden, und in 8.6, erst nach erfolgreicher Prüfung durch eine befugte Person freizugeben. Diese Schulung zum Umgang mit fehlerhaften Produkten macht die Regeln für alle greifbar: vom Stoppen und Sperren über eindeutige Prüfstatus-Kennzeichen, Fehlerklassen und Behandlungsoptionen bis zu Freigabebefugnissen, Sonderfreigabe, Rückverfolgbarkeit und Ursachenanalyse. Das Stopp-Recht steht dabei im Mittelpunkt – als gelebte Qualitätskultur nach 5.1.1.
| 16 Folien im modernen Design Normbezug, Begriffe, Ablauf vom Fehler zur Entscheidung, Prüfstatus, Fehlerklassen, Rollen, Sperren und Behandeln, Freigabe, Rückverfolgbarkeit, Fallbeispiel und Kurztest. |
Eindeutige Prüfstatus-Kennzeichen Fünf Status von „in Prüfung“ bis „Nacharbeit“ mit Farbe und Symbol – damit Kennzeichen auch bei Farbsehschwäche eindeutig sind. |
| Fallbeispiel und Kurztest Fall „Fehler vor Versand“ unter Termindruck für die Kleingruppe und 8 Fragen mit Lösungshinweisen in den Sprechernotizen. |
Vollständig editierbar PowerPoint-Datei (.pptx); Farben der Kennzeichen, Namen der Freigabeberechtigten und Platzhalter für Ihre Angaben. |
Inhalte der Schulung
- Warum klare Regeln? Kosten unentdeckter Fehler und Schutz der Kunden
- Normbezug: 8.5.2, 8.6, 8.7, 10.2 sowie 5.1.1 und 7.3
- Begriffe: Nichtkonformität, Korrektur, Korrekturmaßnahme, Sonderfreigabe
- Vom Fehler zur Entscheidung: Erkennen, Stoppen, Sperren, Melden, Bewerten, Entscheiden
- Prüfstatus-Kennzeichen am Produkt und im ERP
- Fehlerklassen kritisch, Haupt- und Nebenfehler und die passende Behandlung
- Rollen bei fehlerhaften Produkten – wer sperrt, entscheidet und freigibt
- Sperren und Behandeln in der Praxis: Absondern, Eingrenzen, Nachprüfen
- Freigabe nur mit Befugnis: Vier-Augen-Prinzip und Grenzen der Sonderfreigabe
- Rückverfolgbarkeit und Ursachen, Ihr Beitrag, Fallbeispiel und Kurztest
Normbezug ISO 9001:2026
| Abschnitt | Anforderung | In der Schulung |
|---|---|---|
| 8.5.2 | Ergebnisse und Prüfstatus kennzeichnen; Rückverfolgbarkeit lenken | Prüfstatus-Kennzeichen, Rückverfolgbarkeit |
| 8.6 | Freigabe erst nach erfüllten Prüfungen oder durch befugte Person | Freigabe nur mit Befugnis |
| 8.7 | Nichtkonforme Ergebnisse kennzeichnen, lenken, Entscheidung dokumentieren | Vom Fehler zur Entscheidung, Sperren und Behandeln |
| 10.2 | Reagieren, Ursachen bestimmen, Wiederholung verhindern | Ursachenanalyse und Korrekturmaßnahme |
| 5.3 | Rollen und Befugnisse zuweisen und bekannt machen | Rollen bei fehlerhaften Produkten |
| 5.1.1 / 7.3 | Qualitätskultur fördern; Folgen der Nichterfüllung kennen | Stopp-Recht, Fallbeispiel „Fehler vor Versand“ |
Für wen ist die Schulung geeignet?
Für Qualitätsmanagementbeauftragte, Qualitätsleitungen und Führungskräfte, die
- Beschäftigte in Produktion, Prüfung, Lager und Versand im Umgang mit Fehlern unterweisen,
- ein einheitliches System aus Prüfstatus-Kennzeichen, Sperrfläche und Freigabebefugnissen einführen,
- verhindern möchten, dass fehlerhafte Ergebnisse unter Termindruck zum Kunden gelangen.
Die Präsentation ist branchenneutral; für Dienstleistungen gilt der Ablauf sinngemäß für fehlerhafte Arbeitsergebnisse. Die Schulung zu Reklamationen und Ursachenanalyse und weitere Themen finden Sie in unseren Schulungen & Präsentationen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Schulung?
Rechnen Sie mit etwa 60 bis 75 Minuten einschließlich Fallbeispiel in der Kleingruppe. Ein anschließender Rundgang zur Sperrfläche wird empfohlen. Die Dauer tragen Sie auf der Titelfolie selbst ein.
Worin unterscheidet sie sich von der Schulung zu Reklamationen?
Diese Schulung behandelt den Umgang mit fehlerhaften Produkten im eigenen Betrieb – Kennzeichnen, Sperren, Behandeln und Freigeben. Die Bearbeitung von Kundenreklamationen und die vertiefte Ursachenanalyse mit 8D sind Thema einer eigenen Schulung.
Eignet sich die Schulung auch für Dienstleister?
Ja, sinngemäß: Ein fehlerhaftes Arbeitsergebnis wird gekennzeichnet, nicht übergeben und erst nach Abnahme freigegeben. Beispiele aus Lager und Versand passen Sie bei Bedarf an Ihre Leistungen an.
Kann ich Kennzeichen, Fehlerklassen und Befugnisse anpassen?
Ja. Farben und Symbole der Prüfstatus-Kennzeichen, Namen der freigabeberechtigten Personen und Aufbewahrungsfristen sind Platzhalter. Kundenvorgaben, etwa AQL-Werte, haben Vorrang. Verweise auf Verfahren und Formulare passen Sie an Ihre eigenen Unterlagen an.
⬇ Digitales Produkt – Sofort-Download
Sie erhalten die PowerPoint-Datei (.pptx) direkt nach dem Kauf zum Herunterladen. Kein Versand. Bearbeitbar mit Microsoft PowerPoint; andere Programme können die Darstellung leicht abweichend wiedergeben.







Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.