Risiken und Chancen bewerten · ISO 9001:2026 · Sofort-Download
Risiken und Chancen bewerten: die fertige Methodenschulung für Prozessverantwortliche
17 Folien mit Sprechernotizen, Bewertungsskalen, Praxisbeispiel, Gruppenübung und Kurztest – damit bewerten Ihre Teams Risiken und Chancen auf Prozessebene nach DIN EN ISO 9001:2026, Abschnitt 6.1.
Risiken entstehen dort, wo gearbeitet wird – im Prozess. Dort werden sie auch am wirksamsten erkannt und gesteuert. ISO 9001:2026 gliedert Abschnitt 6.1 neu: 6.1.1 Bestimmen von Risiken und Chancen, 6.1.2 Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und 6.1.3 Maßnahmen zum Umgang mit Chancen. Eine Methode schreibt die Norm nicht vor, verlangt aber angemessene und nachvollziehbare Ergebnisse. Diese Schulung zeigt Prozessverantwortlichen, wie sie Risiken und Chancen bewerten: mit einem einheitlichen Vorgehen in sechs Schritten, dem Turtle-Diagramm als Einstieg, Skalen von 1 bis 5, einer 5×5-Risikomatrix und – für kritische Prozesse – der Prozess-FMEA. Chancen werden dabei gleichrangig nach Realisierbarkeit und Nutzen bewertet.
| 17 Folien im modernen Design Normbezug, Vorgehen, Methodenvergleich, Turtle-Diagramm, Skalen, Risikomatrix, Prozess-FMEA, Chancen, Beispiel, Übung, Maßnahmen und Kurztest. |
Beispiel und Gruppenübung Durchgerechnetes Beispiel Auftragsabwicklung und Übung „Ausfall des Prüfgeräts“ mit Erwartungshorizont in den Sprechernotizen. |
| Kurztest mit Lösungshinweisen 8 Fragen zur Verständnisprüfung, Lösungen in den Sprechernotizen – als Nachweis der Wirksamkeit der Schulung nutzbar. |
Vollständig editierbar PowerPoint-Datei (.pptx); Skalen, Schwellenwerte und Platzhalter in eckigen Klammern passen Sie an. |
Inhalte der Schulung
- Warum auf Prozessebene? Risikobasiertes Denken als Teil der Prozesssteuerung
- Normbezug: 4.4, die neue Gliederung 6.1.1 bis 6.1.3 und 9.3.2
- Vorgehen in sechs Schritten: Abgrenzen, Identifizieren, Bewerten, Priorisieren, Behandeln, Überprüfen
- Methoden im Überblick: Turtle-Diagramm, SWOT, Risikomatrix, Prozess-FMEA, Bow-Tie
- Turtle-Diagramm als Einstieg mit Leitfragen je Prozesselement
- Bewertungsskalen von 1 bis 5 für Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung
- Risikomatrix und Prioritäten: Klassen Hoch, Mittel, Gering und Regeln für die Bewertung
- Prozess-FMEA in Kürze: Bedeutung, Auftreten, Entdeckung und RPZ
- Chancen bewerten und nutzen: SWOT auf Prozessebene, Realisierbarkeit × Nutzen
- Beispiel Auftragsabwicklung, Gruppenübung, Maßnahmen und Wirksamkeit, Kurztest
Normbezug ISO 9001:2026
| Abschnitt | Anforderung | In der Schulung |
|---|---|---|
| 4.4 | Prozesse bestimmen und dabei Risiken und Chancen berücksichtigen | Turtle-Diagramm als Einstieg |
| 6.1.1 | Risiken und Chancen unter Berücksichtigung von Kontext und interessierten Parteien bestimmen | Vorgehen, Skalen, Risikomatrix |
| 6.1.2 | Maßnahmen zu Risiken planen, in Prozesse integrieren, Wirksamkeit bewerten | Maßnahmen und Wirksamkeit |
| 6.1.3 | Maßnahmen zum Umgang mit Chancen planen und umsetzen (neu gegliedert) | Chancen bewerten und nutzen |
| 6.3 | Planung von Änderungen | Neubewertung bei wesentlichen Änderungen |
| 9.3.2 | Wirksamkeit der Maßnahmen zu Risiken und Chancen als Eingabe der Managementbewertung | Überprüfen und Berichten |
Für wen ist die Schulung geeignet?
Für Qualitätsmanagementbeauftragte, die Prozessverantwortliche, Führungskräfte und Bewertungsteams
- in eine einheitliche Methode zur Bewertung von Risiken und Chancen einführen,
- auf die neue Gliederung von Abschnitt 6.1 der ISO 9001:2026 umstellen,
- befähigen möchten, ihre Prozesse selbstständig und nachvollziehbar zu bewerten.
Die Präsentation ist branchenneutral und für Produktions- wie Dienstleistungsprozesse einsetzbar. Weitere Themen zur ISO 9001:2026 finden Sie in unseren Schulungen & Präsentationen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Schulung?
Etwa 90 Minuten einschließlich der 15-minütigen Gruppenübung und der Vorstellung im Plenum.
Schreibt ISO 9001 eine bestimmte Bewertungsmethode vor?
Nein. Die Norm verlangt, dass Risiken und Chancen bestimmt und angemessen behandelt werden. Die Schulung stellt mehrere bewährte Methoden vor und zeigt, welche zu welchem Prozess passt – von der Risikomatrix als Standard bis zur Prozess-FMEA für kritische Prozesse.
Ersetzt der FMEA-Teil eine FMEA-Moderatorenschulung?
Nein. Die Prozess-FMEA wird als Überblick in sechs Schritten behandelt. Für die Moderation umfangreicher FMEA oder für Kundenvorgaben wie die Aufgabenpriorität nach AIAG und VDA ist eine vertiefende Schulung sinnvoll.
Kann ich die Skalen und Schwellenwerte anpassen?
Ja. Skalen, Klassengrenzen und Beispiele sind in PowerPoint bearbeitbar – wichtig ist nur, dass Sie sie für alle Prozesse einheitlich verwenden. Verweise auf Verfahren, Matrizen und Formulare passen Sie an Ihre eigenen Unterlagen an.
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